Was vie­le Ange­hö­ri­ge nicht wis­sen ist,

dass sie die Urne sel­ber tra­gen dür­fen, wenn sie das denn möch­ten.

Meist geht es dabei um das Tra­gen der Urne von der Trau­er­hal­le zum Urnen­grab oder im Wald vom Andachts­platz zum Bestat­tungs­baum.

Die Erfah­rung zeigt, man­chen Ange­hö­ri­gen ist es ein Bedürf­nis die Urne sel­ber zu tra­gen und für vie­le ist das der letz­te Lie­bes­dienst, den sie dem gelieb­ten Men­schen zukom­men las­sen kön­nen.

Wich­tig dabei zu wis­sen ist, dass auch wenn man sich das vor­nimmt, darf man jeder­zeit ument­schei­den, auch in letz­ter Sekun­de und auch, wenn man schon einen Teil des Weges zurück­ge­legt hat. Sicher gibt es dann einen Mit­ar­bei­ter der Stadt, der Gemein­de, den Förs­ter, oder der Bestat­ter selbst, der die Urne jeder­zeit über­neh­men kann. Natür­lich kön­nen das auch Frau­en sein.

Hier­bei soll man unbe­dingt auf sein Gefühl hören.

Man­chen Men­schen ist es aber von vorn­her­ein eine Bür­de und sie spü­ren ganz genau, dass das nichts für sie ist und auch das ist voll­kom­men in Ord­nung.

Man soll so Abschied neh­men kön­nen, wie man das selbst braucht und es sich für einen selbst stim­mig und rich­tig anfühlt.

Hier­bei gibt es kein rich­tig und kein falsch!

Spür für Dich rein, hör auf Dein Gefühl und sprich das ent­spre­chend an.

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